
Mittelschweres, breit und mittelhoch gestelltes Huhn mit voller, kräftiger, gut abgerundeter Form. Besonders frühreif mit weißem, feinfaserigem Fleisch. Dennoch sehr beweglich und vital. Niederrheiner gibt es in sechs Farbschlägen, von denen jedoch nur der Blausperber auf der Roten Liste steht.
In ganz Deutschland verbreitet.
Herkunft:
Aus der Kreuzung von Mechelnern, blauen Belgischen Kämpfern, Faverolles, schwarzen Orpington, Langschan und gestreiften Plymouth Rocks entstand in den Niederlanden der Prototyp des Niederrheiner Huhns. Ende der 1920er kamen diese blauen Masthühner nach Deutschland, wo - am Niederrhein - durch die Einkreuzung von Leghorn ein bewegliches Zweinutzunghuhn entstand. Die Rasse wurde 1943 vom BDRG zunächste als "Blaues Masthuhn" anerkannt.
Eigenschaften und Leistung:
Die Hennen erreichen ein Gewicht von 2,5 bis 3 kg, Hähne 3,5 bis 4 kg. Die jährliche Legeleistung liegt bei 140 - 180 Eiern, die 55 g schwer sind. Die Hennen sind überwigend Nicht-Brüterinnen.
Besonderheiten:
Niederrheiner haben ein zahmes, ruhiges Wesen und fliegen nicht gerne.
Bestand:

Im Jahr 2023 gab es 89 Hähne und 434 Hennen in 46 Zuchtbeständen.
Weiterführende Informationen:
Sonderverein der Züchter des Niederrheiner und Zwerg-Niederrheiner Huhnes
Niederrheiner (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)