Fotos: A. Feldmann
Kennzeichen:
Deutsche Langschans wurden in Deutschland aus Croad-Langschans und Plymouth Rocks gezüchtet. Nur der primäre schwarze Farbenschlag steht auf der roten Liste, in der Normal- und in der Zwergform.
Die deutschen Langschan sind wegen ihrer ruhigen Art und fleißigen Arbeit als Eierleger beliebt. Kennzeichnend ist der lange, kräftige und aufrechte Körper mit tiefer und breiter Brust. Durch ihre aufgerichtete Haltung erinnern sie an ein asiatisches Kampfhuhn. Die Augen sind braunschwarz, die Ohrlappen und das gefiederte Gesicht rot. Der Kamm des deutschen Langschan ist ein Einzelkamm mit maximal fünf breiten Zacken. Hahn und Henne unterscheiden sich in der Regel an dem Schwanzgefieder.
Verbreitung:
Deutschland.
Herkunft:
Das deutsche Langschan wurde in Deutschland gezüchtet. Sie wurden im Jahre 1879 aus chinesischen Croad-Langschans, spanischen Minorkas und nordamerikanischen Plymouth Rocks gezüchtet. Ziel der Zucht war es, ein nacktfüßiges, hochgestelltes Huhn mit guter Legeleistung und gutem Fleischansatz zu erhalten. Heute noch sind deutsche Langschan ein beliebtes Ausstellungs- und Zwiehuhn.
Eigenschaften und Leistung:
Die Legeleistung der deutschen Langschans beträgt 100 - 150 Eier pro Jahr und gelten als gute Winterleger. Sie legen große, cremefarbene Eier. Der Hahn erreicht ein Gewicht von 3 - 4,5 kg, die Henne wird 2,5 - 3,5 kg schwer. Deutsche Langschans sind eine aufrechte und friedliche Hühnerrasse. Sie sind sehr ruhig und machen kaum Probleme.
Besonderheiten:
Das deutsche Langschan hat sehr lange Ober- und Unterschenkel, ihre aufrechte Haltung muss man ihnen antrainieren.
Bestand:
In der Bestandserfassung wurden im Jahr 2023 71 männliche und 341 weibliche Tiere in 35 Zuchten gemeldet.
Kontakt
Weiterführende Informationen:
Das Deutsche Langschan (Wilfried Windhorst)Deutsche Langschan (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)
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