Fotos: Beate Milerski
Kennzeichen:
Eine mittelgroße, elegant anmutende Gans mit markantem schwarzem Gebiss und schwarzer Bohne. Sie ist bestens geeignet für extensive Weidehaltung aufgrund ihrer Wetterfestigkeit. Neben dem ursprünglichen grauen Farbenschlag gibt es hellblaue Tiere.
Herkunft:
Diese Rasse entstand Ende des 19. Jahrhunderts im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen und ist nach der dort gelegenen Stadt Steinbach-Hallenberg benannt. In Thüringer Landgänseschläge wurden Höckergänse und Emdener Gänse eingekreuzt. 1932 erfolgte die Rasseanerkennung.
Eigenschaften und Leistung:
Die Legeleistung dieser Rasse liegt bei 20-35 weißschaligen Eiern im Jahr. Das Gewicht der Ganter liegt zwischen 5,5 und 6,5 kg, die Gänse bewegen sich zwischen 4,5 und 5,5 kg. Das Fleisch gilt als hochwertig und schmackhaft.
Besonderheiten:
Steinbacher Kampfgänse wurden ursprünglich für Ganterkämpfe gezüchtet, weshalb eine Paarhaltung zu empfehlen ist. Dem Menschen gegenüber sind sie zutraulich und problemlos zu halten.
Bestand:
Im Jahr 2023 setzte sich der Bestand aus 72 männlichen und 120 weiblichen Tieren aus 43 Zuchtbetrieben zusammen.
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