Liebe:r Züchter:in, an dieser Stelle fehlt uns noch ein geeignetes Foto, vielleicht von Ihren Krummschnabelenten?
Kennzeichen:
Eine robuste, leichte bis mittelschwere Land-Ente in waagerechter Körperhaltung, deren Namensgebung sich in dem auffällig gebogenen Schnabel wiederfindet. Die Krümmung des Schnabels tritt erst bei den heranwachsenden Tieren ein, sodass es den Entenküken möglich ist ohne Probleme aus dem Ei zu schlüpfen. Die primären Farbenschläge sind dunkel-wildfarbig und dunkel-wildfarbig mit Latz.
Herkunft und Geschichte:
Der Ursprung dieser Rasse geht in den nördlichen Niederlanden bis in das späte Mittelalter zurück. Dort wurden sie aus der holländischen Weißlatz-Ente gezüchtet. Dank ihres schlanken Typs konnten sich dort die halbwilden Tiere fliegend über Flüsse und Kanäle verteilen, um nach Nahrung zu suchen. Um 1860 waren Krummschnabelenten in Europa verbreitet, innerhalb Deutschlands wurden sie vor allem in Thüringen gezüchtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Bestand so dezimiert, dass später wieder Tiere aus den Niederlanden eingeführt werden mussten.
Eigenschaften und Leistung:
Erpel erreichen ein Gewicht von 2,0 kg, Enten 1,75 kg. Krummschnabelenten sind keine typischen Mastenten, jedoch soll das Fleisch ähnlich schmackhaft wie das der nah verwandten Aylesbury-Ente sein. Bruteier-Mindestgewicht: 60g
Bestand:
Im Jahr 2023 gab es in Deutschland 11 Erpel und 22 Enten, verteilt auf 5 Zuchtbetriebe.
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