

Fotos: Wolfgang Eyrich, Jens Nathmann
Kennzeichen:
Das Amerikanische Leghorn ist ein schlankes, langgestrecktes Legehuhn mit tiefem Körper, einer waagerechten Haltung und hoch getragenem Schwanz. Vom weißen Gefieder und den weißen Ohrscheiben heben sich die gelben Läufe und die rote Farbe von Gesicht, Augen und Einfachkamm ab.
Verbreitung:
Die Rasse ist weltweit verbreitet in verschiedenen Standards - im deutschen Rassestandard sind die Tiere am stärksten gestreckt und gerundet.
Herkunft:
1853 entstanden die Leghorns in den USA aus weißen italienischen Landhühner als Ausgangsrasse. Diese waren zum Großteil über den Hafen von Livorno, englisch Leghorn exportiert worden. Vor dem ersten Weltkrieg kam die Rasse nach Deutschland, konnte sich aber erst nach dem 1. Weltkrieg verbreiten.
Eigenschaften und Leistung:
Dieses Rassehuhn ist ein Wirtschaftshuhn und wurde auf Legeleistung gezüchtet. Hennen legen bis zu 200 weißschalige Eier jährlich bei einem Brutei-Mindestgewicht von 55 g. Die Hähne wiegen zwischen 2 kg und 2,7 kg und die Hennen 1,7 kg bis 2,2 kg.
Besonderheiten:
Diese Hühner sind sehr lebhaft und fluggewandt. Es handelt sich um absolute Nichtbrüter, die auch im fortgeschrittenen Alter noch reichlich Eier legen. Außerdem sind sie Teil der Ausgangsgenetik moderner Legehybriden.
Bestand:

Im Jahr 2023 gab es 136 männliche und 723 weibliche Zuchttiere in 73 Betrieben.
Weiterführende Informationen:
Amerikanische Leghorn (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)