Zeichnung aus Emil Schachtzabel (1925): Illustriertes Prachtwerk sämtlicher Taubenrassen, Nachdruck von 2000.Liebe Züchter:innen, an dieser Stelle fehlt uns noch ein aussagekräftiges Foto, vielleicht von Ihren Lerchen?
Verbreitung:
Coburger Lerchen sind in ganz Deutschland verbreitet.
Zuchtgeschichte:
Die Coburger Lerche wurde im früheren Sachsen-Coburg und den angrenzenden Gebieten Thüringens und Oberfrankens gehalten, wo sie seit 1850 als gelerchte oder mehlichte Feldtaube bekannt ist. Die Quellen widersprechen sich bezüglich der Rassen, aus denen die Coburger Lerche erzüchtet wurde. Es werden gelbe Bagdetten und Römertauben oder Hyazinth- und Viktoriatauben unter den Ursprungsrassen vermutet.
Kennzeichen:
Die Coburger Lerche ist mit einer Flügelspannweite von 75 bis 80 cm eine große Taubenrasse, die mit einem Gewicht von 700 g jedoch schnittig und elegant wirkt. Die Körperhaltung ist waagerecht. Als klassische Fleischtaubenrasse setzen besonders die Jungtiere an der Brust viel saftiges Fleisch an. Die Rasse zeichnet sich durch gute Flugfähigkeit und feine Pastellfarben aus. Auffällig sind die ockerfarbene Brust und der mattgrüne. Coburger Lerchen kommen in drei Farbschlägen vor: Gelercht, Silber mit Binden und Silber ohne Binden. Sie gelten als verträgliche und fruchtbare Tauben, die gerne und häufig brüten.
Besondere Eigenschaften:
Die Gefiederfarbe der Flügelschilder im gelerchten Farbschlag soll an trockenen, frisch geschabten Schieferstaub erinnern. Die Binden und die Lerchenzeichnung sollen die Farbe nassen Schieferstaubs haben.
Aktueller Bestand:
2019 waren 3.622 männliche und 3.639 weibliche Tiere vorhanden.
Gefährdungsgrad:
Arbeitskreis Kleintiere des Fachbeirates für Tiergenetische Ressourcen: Gefährdungskategorie IV: Beobachtung, zurzeit nicht gefährdet
Ansprechpartner:
Sonderverein der Coburger Lerchenzüchter e.V.
Uwe Wenzel, 1. Vorsitzender
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