Liebe Züchter,

an dieser Stelle fehlt uns noch ein aussagekräftiges Bild,

vielleicht von Ihren Rheinländern?

 

 

Kennzeichen:

Rheinländer Hühner haben einen feingliedrigen Knochenbau, eine tiefe Brust sowie eine mittelhohe Stellung. Die Rumpfform ist rechteckig mit voller Befiederung. Das robuste, frühreife Legehuhn zeichnet sich insbesondere durch eine mehrjährige gute Legeleistung aus. Der Bruttrieb ist gering ausgeprägt. Das Rheinlandhuhn kommt in den Farbschlägen schwarz, rebhuhnhalsig, weiß, blaugesäumt, gesperbert, silberhalsig, blau- rebhuhnhalsig sowie weiß-schwarz columbia vor. Auf der Roten Liste finden sich die ursprünglichen Farbenschläge: blau-gesäumt, gesperbert, rebhuhnhalsig, schwarz, silberhalsig und weiß.

 

Verbreitung:

Hauptsächlich im Rheinland, heute Bundesweit vertreten.

 

Herkunft:

Das Rheinland Huhn wurde von einem Geschäftsführer der Zuckerfabrik Pfeifer & Langen erzüchtet. Sein Ziel war die Züchtung eines robusten Huhns, welches harte Winter gut überstehen und zudem eine gute Leistung bringen sollte. So entstanden 1894 aus einer Kreuzung des Eifler Landhuhns und Tieren der Rasse „Le Mans“ die Rheinländer Hühner. Im Jahre 1907 wurden sie erstmals auf einer Geflügelschau präsentiert. Durch ihre gute Legeleistung und Frohwüchsigkeit verbreiteten sie sich schnell über die Eifel hinaus.

 

Leistungen/ Eigenschaften:

Rheinländer Hühner sind von lebhaftem Temperament aber dennoch zutraulich. Die Legeleistung liegt bei etwa 140- 180 Eiern im Jahr, zudem haben sie eine gute Fleischnutzung. Die Henne erreicht ein Gewicht von 2,5 kg, Hähne werden bis zu 3kg schwer. Die Eier sind recht groß, mit weißer Schale.

 

Besonderheiten:

Das Rheinlandhuhn ist ein wetterfestes Huhn, welches kalte Temperaturen gut tolerieren kann.

 

Bestand:

 

2016 wurden in Deutschland 1429 weibliche und 281 männliche Rheinlandhühner gezählt.

 

Gefährdungsgrad:

Kategorie III (gefährdet) laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

 

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