Foto: Milerski  

 

Kennzeichen:

Der Holländer ist ein kleines Kaninchen mit der charakteristischen sogenannten Plattenscheckung bzw. Holländerzeichnung, die nur bei dieser Rasse vorkommt. Es gibt ihn in 12 verschiedenen zugelassenen Farbschlägen. Sein Körper ist kurz, gedrungen und walzenförmig, sein Kopf kurz mit breiter Schnauze und Stirn. Das Gewicht beträgt zwischen 2 kg und 3,25 kg, das Normalgewicht liegt bei 2,5 kg.

 

Verbreitung:

Ganz Deutschland.

 

Herkunft:

Die Rasse entstand in England, wo sie im 19. Jahrhundert aus holländischen Brabanter Kaninchen erzüchtet wurde. In Deutschland wurde die Rasse erstmals 1891 in Chemnitz ausgestellt.

 

Eigenschaften und Leistung:

Schnellwüchsigkeit, Fruchtbarkeit, Mastfähigkeit und gute Mutterleistungen machen den Holländer zu einer hervorragenden Nutzrasse.

 

Besonderheiten:

Wie alle Scheckenkaninchen ist auch der Holländer spalterbig, was dazu führt, dass die Zucht relativ schwierig ist was die erfolgreiche Nachzucht ideal gezeichneter Tiere angeht. Bei einem Wurf können so auch aus Elterntieren mit erwünschter Zeichnung einfarbige bzw. Hellschecken fallen. Deshalb werden bei der Zucht möglichst große Würfe angestrebt, um gut selektieren zu können.

 

Bestand:

 

 

2016 waren 2.427 weibliche und 1.306 männliche Tiere im Herdbuch eingetragen.

 

Herdbuch:

Beim Zentralverband Deutscher Kaninchenzüchter registriert.

 

Gefährdungsgrad:

Kategorie "Beobachtung" laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

 

 

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