Kennzeichen:

Das kleinrahmige Fjällrind hat einen feingliederigen Körperbau und eine Widerristhöhe von ca. 120 cm. Kühe dieser Rasse werden bis zu 400kg schwer, Bullen wiegen mit 600kg etwas mehr. Die rassetypische Fellfarbe ist weiß mit schwarzen Abzeichen an Ohren, Flotzmaul und um die Augen. Vereinzelt gibt es auch rotbraune und schwarz pigmentierte Fjällrinder.

 

Verbreitung:

Bestände des Fjällrindes sind heute in Schweden, den Niederlanden und Deutschland zu finden.

 

Herkunft:

Fjällrinder stammen aus dem Norden Schwedens, aller Wahrscheinlichkeit nach waren sie schon in der Wikingerzeit vorhanden. Diese Rasse verfügt über eine angepasste Robustheit, welche es ihr ermöglicht auch in kalten Regionen Skandinaviens ganzjährig im Freien gehalten zu werden. Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese Rasse vermehrt gezüchtet, später aber durch den Einsatz hochleistender Rassen verdrängt.

 

Leistung/ Eigenschaften:

Laut schwedischer Milchbauern liegt die Milchleistung dieser Rinderrasse auf ökologischen Betrieben bei 5000 Litern im Jahr und auf konventionellen zwischen 5000 und 7000 Litern. Die Milch des Fjällrindes zeichnet sich durch einen besonders hohen Fettgehalt von über 4 % und einem Eiweißgehalt von ca. 3,5 % aus. Dies macht die Milch bei der Herstellung von Käse sehr beliebt. Zudem werden diese Tiere gerne zur Landschaftspflege eingesetzt. Das Fjällrind gilt als äußerst zutraulich und gutmütig.

 

Besonderheiten:

Fjällrinder sind die einzige Landrasse Schwedens und genetisch hornlos.

 

Bestand:

2011 wurden 10 weibliche und 1 männliches Fjällrind in Deutschland gezählt.

 

Gefährdungsgrad:

Kategorie "Rassen aus anderen Ländern" laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

 

Gefährdungskennzahl:

 

 

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