Nackthalshuhn

Kennzeichen:

Das Nackthalshuhn wurde in Osteuropa weiterentwickelt. Durch seine unnatürliche Kreuzung aus Huhn und Pute, gibt es das Nackthalshuhn in den unterschiedlichsten, anerkanntesten Farben, dazu gehören: schwarz, weiß, gesperbert bis hin zu gesäumt blau, schwarzbunt und wildfarbig.

Nackthalshühner sind trotz ihres unbefiederten Halses nicht sehr anfällig für Krankheiten, sie können auch in einem nicht gut durchdachten Stall ohne große Probleme überleben, das macht sie beliebt bei Hühneranfänger. Das Nackthalshuhn hat einen langgestreckten und kräftig gebauten Körper, mit einer leicht aufgerichteten Körperhaltung. Die lange Rückenlinie fällt schräg ab und der Schwanz wird gespreizt und halb hochgetragen. Die Augen sind bei allen Farbschlägen rot-orange und die Kehllappen und das befiederte Gesicht sind rot. Die Ohrscheiben sind rot, der Schnabel ist meist schwarz-grau-hautfarben. Der Kamm der Nackthalshühner hat maximal fünf Zacken und ist als Rosenkamm anerkannt. Das Gefieder liegt relativ locker am Körper an. Hahn und Henne unterscheiden sich in der Regel an der Hals Farbe.

Herkunft:

Das Nackthalshuhn kommt ursprünglich aus Transsylvanien und wurde im 20. Jahrhundert in Osteuropa zu einem Ausstellungstier weiterentwickelt. Der Nackte Hals entstand durch eine sogenannte Verlustmutation

Eigenschaften/Leistung:

Die Legeleistung des Nackthalshuhnes beträgt bis zu 180 Eier im Jahr und dies über mehrere Jahre hinweg. Sie legen braune Eier. Der Hahn erreicht ein Gewicht von 2,5kg, die Henne wird bis zu 2kg schwer. Nackthalshühner sind eine unempfindliche, ruhige und friedliche Hühnerrasse. Sie sind im Vergleich zu anderen Hühnerrassen sehr leise und können gezähmt werden.

Besonderheiten:

Nackthalshühner schlüpfen bereits mit nackten Hälsen und sie können gezähmt werden.

Bestand:

 

Im Jahr 2016 waren 417 weibliche und 90 männliche Tiere im Herdbuch eingetragen.

 

Gefährdungsgrad: extrem gefährdet

 

Kontakt

 

Weiterführende Informationen:

Nackthalshuhn (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)