Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) arbeitet zum Thema gefährdete Nutztierrassen in einem weit gestecktem Feld und versammelt in ihren Reihen viele aktive Mitglieder, die die Erhaltungsmaßnahmen mit ihrem Fachwissen unterstützen.

Die GEH-Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr immer am letzten Februarwochenende statt (außer es fällt auf die Faschingstage). Als Versammlungsort ist jeweils im Jahr der Vorstandswahlen Witzenhausen (Hessen) angesetzt, in wahlfreien Jahren ist die GEH zu Gast in einem anderen Bundesland.

Der GEH-Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dessen 2 Stellvertretern, sowie dem Kassenwart und dem Schriftführer.

Die GEH-Koordinatoren sind verantwortlich für die Bereiche der einzelnen Tierarten wie Rind, Pferd, Schaf, Ziege, Schwein, Hühner, Puten, Gänse, Tauben, Enten, Kaninchen, Hunde, Bienen, Naturschutz und das Arche-Projekt. Sie stehen in engem Kontakt zu den GEH-Rassebetreuern.

Die GEH-Rassebetreuer zeichnen sich spezielle für die Belange einer Rasse der Roten Liste der GEH verantwortlich und stehen in engem Kontakt zu den Tierhaltern und zu den verantwortlichen Zuchtverbänden.

Der GEH-Beirat setzt sich aus dem Vorstand und den Koordinatoren zusammen und tagt 2-3 mal im Jahr.

Die GEH-Arbeitskreise Zucht, Rote Liste, Vermarktung, Tierseuchen und Patentierung greifen bestimmte Themenpunkte auf und arbeiten so dem Vorstand/Beirat und der GEH-Mitgliederversammlung direkt zu.

Die gesamte Arbeit in den GEH-Gremien von den Mitgliedern uneigennützig und ehrenamtlich geleistet.

Die GEH-Regionalgruppen können sich als Zusammenschluss von GEH-Mitgliedern bilden, die in ihrer jeweiligen Region aktive Erhaltungsarbeit leisten wollen und diverse Ausstellungen und Arbeitstreffen organisieren.

Die GEH-Geschäftstelle mit 1,75 Angestellten hat den Sitz in Witzenhausen (Hessen zwischen Kassel und Göttingen). Die Geschäftstelle wird von einer hauptamtlichen Geschäftsführerin geleitet wird.